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Biographie
Steckbrief






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James Horner
14. August 1953
Los Angeles, Kalifornien
Kalifornien
braun
dunkelbraun
sammelt Spielzeuge, Modelle, Puppen,
Skulpturen, fliegende Maschinen u.ä.


The Gorfaine/Schwartz Agency, Inc.
13245 Riverside Drive, Suite 450
Sherman Oaks, CA 91423

Internetseite seiner Agentur


Biographie
Lebensweg

James Horner wurde als einziges Kind von Harry Horner (Filmausstatter) am 14. August 1953 in Los Angeles (Kalifornien, USA) geboren. Seit seiner Kindheit spielt er Klavier, später auch Horn im Orchester. Als Horner ungefähr 10 Jahre alt war, zog seine Familie in die Hauptstadt von England, nach London. Dort verbrachte er seine Jugend, wo er dann das 1883 gegründete "Royal College of Music" besuchte. Einer seiner Lehrer war György Ligeti (die meisten werden ihn vom Stanley Kubrik Film "2001 - A Space Odyssey" kennen, wo seine Musik verwendet wurde).

Zunächst wollte James Horner zeitgenössische Avantgarde komponieren. Im heimischen Kalifornien vollendete er seine musikalische Ausbildung an der "University Of Southern California" (USC), wo er den "Bachelor Degree" in Musik erhalten hat. Auf der "University California Los Angeles" (UCLA) verdiente er sich seinen Magistertitel (Master Degree) in Komposition. Dort erlangte er später nicht nur den Doktortitel in Musikkomposition und Theorie, sondern unterichtete einige Zeit auch Musik und Theorie. 1978 trat das "American Film Institute" (AFI) an Horner heran und bat ihn um eine Komposition für den Kurzfilm "The Drought". Erst da wurde seine Leidenschaft für Filmmusik geweckt.

Nachdem er eine Reihe von Filmmusiken für das AFI geschrieben hatte, kehrte Horner der akademischen Welt endgültig den Rücken zu und arbeitete stattdessen für "New World Pictures". In Roger Cormans Low-Budget-Welt der Horrorfilme ("Up From The Depths", "Battle Beyond The Stars", "Humanoids From The Deep") entwickelte er sein Handwerk. Hier lernte er auch eine Reihe von junger Regisseure kennen, darunter Ron Howard, für den er später die Filme "A Beautiful Mind", "How The Grinch Stole Christmas", "Ransom", "Apollo 13", "Willow" und "Cocoon" musikalisch verfeinern sollte. Ebenfalls bei "New World Pictures" traf Horner einen jungen Kameramann namens James Cameron, aus der Zusammenarbeit entstand später "Aliens" und der erfolgsreichste Film des 20. Jahrhunderts - "Titanic", für den er seinen ersten Oskar erhielt.

In den folgenden Jahren wurde der Komponist für einige der berühmtesten und interessantesten Filmemacher Hollywoods tätig, darunter Ed Zwick ("Courage Under Fire", "Legenden der Leidenschaft", "Glory"), Joe Johnston ("Jumanji","The Pagemaster", "The Rocketeer", "Honey, I Shrunk The Kids" ), Phil Alden Robinson ("The Freedom Song", "Sneakers", "Field Of Dreams"), Steven Spielberg (als Produzent bei "The Mask Of Zorro", "Deep Impact", "Balto", "Casper", "An American Tail" u.a.), Mel Gibson ("Braveheart", "The Man Without A Face"), Oliver Stone ("The Hand"), Phillip Noyce ("Clear And Present Danger", "Patriot Games"), Michael Apted ("Thunderheart", "Class Action", "Gorky Park"), Lasse Hallström ("Once Around"), Norman Jewison ("In Country") und Francis Ford Coppola ("Captain EO").

Horner hat ein Faible ebenso für Orchestermusik wie für zeitgenössische elektronische Töne. Den Prozess des Komponierens vergleicht er mit der Kunst eines Malers, der die Leinwand mit den Farben seiner Töne füllt, um die im Film transportierten Emotionen zu unterstreichen und hervorzuheben. In die Palette seines Orchesters bezieht er immer wieder auch ungewöhnliche ethnische Instrumente ein (wie beispielsweise die Shakuhachi), um exotische Faben und Texturen zu kreieren.

Als erfahrener Orchesterleiter zieht es Horner vor, seine Musik ohne mechanische Hilfsmittel direkt auf den Film zu dirigieren. Außerdem hat er mehrere Konzerte komponiert, darunter ein Stück mit dem Titel "Spectral Shimmers", das vom "Indianapolis Symphony Orchestra" aufgeführt worden ist. Horners jüngstes Werk ist "A Forest Passage", das er mit dem "Cleveland Orchestra" anlässlich der Feier zum 25-jährigen Bestehen der "Cuyahoga Valley National Recreational Area" in Ohio aufgeführt hatte.


James Horner - In a world of dreams